Ein Jahr USA

August 2, 2006

Zurück in der Heimat

Einsortiert unter: News — Fabian @ 7:31 am

Ich bitte die Flaute der letzten Wochen zu entschuldigen.

In nächster Zeit werde ich alles aufrollen; begonnen mit der Reise im Südwesten der USA und gekrönt von der Akklimatisierung in deutschen Gefilden.

Es war einiges zu tun in letzter Zeit…

Juni 19, 2006

Es braut sich was zusammen

Einsortiert unter: Natur — Fabian @ 8:03 pm

Dunkle Wolken

Sirenengeheul unterbricht die Idylle. Uniformierte lassen alles fallen und rennen los. Die Erde erbebt unter den Stiefeln, die Luft wird vom Sirengeheul und sich wiederholender monotoner Anweisungen aus den Lautsprechern – „please report to weather shelters“- zerissen.

20:00 im Boy Scout Camp „Stigwandish“. Ich war gerade mal wieder drüben und tummelte mich mit den „Venture Scouts“ als der Wetteralarm losging. Ich half ihnen (sie haben die Leitfunktion im Camp inne) schnell alle in Richtung Wetterunterkünfte zu jagen und Zelte und Ausrüstung zu vertauen, musste dann jedoch nach Abmeldung beim Diensthabenden, der mir nur noch „beeil dich, das kommt etwas Böses“ zurief, gen Farm preschen um auch diese auf das Kommende vorzubereiten.

Und nun sitze ich hier, in Sekunden zog Mutter Natur den Vorhang zu und es ist nun stockfinster draußen. Kein Vogel, kein Windchen… nichts rührt sich. Alles wie eingefroren.

Die wohlzitierte Ruhe vor dem Sturm.

Juni 17, 2006

Heu, Heu…Heu…

Einsortiert unter: Uncategorized — Fabian @ 4:21 am

Nein, es ist kein Fußball-Schlachtruf, wie der geneigte Leser aus Deutschland zur Zeit wohl annehmen könnte.

Es ist die Rede von jenem kratzigen getrocknetem Gras, welches den Winter über an die Pferde verfüttert wird.

Und was macht man im Sommer?… Man mäht, bündelt, hebt, schleppt, schwitz und juckt.

Um die Tausend Ballen Heu sind es. Zur Zeit herrschen über 90°F (ca. 33°C) und die Sonne scheint, das es nur so eine Freude ist..

Ahhh, das Leben kann schön sein, Leibesertüchtigung gratis – und das an der frischen Luft, bei schönem Wetter.

…ich hasse Heu *grunz*

Juni 15, 2006

Boy Scouts, eine Revision

Einsortiert unter: Uncategorized — Fabian @ 8:30 pm

Zelte im Camp Stigwandish

Zelte in der 'StaffArea' im Camp Stigwandish

Nun, haben sich doch noch Pfadfinder im Camp nebenan eingefunden. Gleich ein paar Hundert, die dort ihr Sommerlager für die nächsten Wochen aufgeschlagen haben. Auf dem ersten Blick sieht dies mehr nach dem typischen US BoyScout Treiben aus, als was ich bei jener anderen Truppe erleiden durfte.

Ich wurde bei meinem Abstecher dorthin herzlich empfangen und herumgeführt. Eines muss man ihnen lassen: Das Camp ist groß und imposant ausgestattet. Neben einer erklecklichen Anzahl Blockhütten gibt es mehrere Ansammlungen von stationären Zelten (auf Holzboden befestigt), Schießplätze für Gewehr, Schrotflinte, und Bogen; zwei Seen, eine große, mit Flaggen und Denkmälern verzierte Speisehalle mit Exerzierplatz, sowie eine eigene Sternwarte.

Die Lagerleitung hat eine Gruppe „Venture Scouts“ (=Risiko/Gefahr Pfadfinder) übernommen. Diese fallen durch eine dunklere Uniform und weniger Abzeichen auf. Sie haben am meisten gemeinsam mit den deutschen Pfadfindern. Ihr Fokus liegt auf Aktivität in der Natur, Ordensgeplänkel bleibt da ein wenig außenvor.

Mit der Truppe Risikoknaben verstehe ich mich recht gut und ich lasse mich die Tage öfters dort blicken um hie und dort mal mit anzufassen und Erfahrungen auszutauschen. Es stellte sich heraus, dass auch ein gesundes Interesse am ‚Rest der Welt’ vorhanden ist; und somit mehr als genug Gesprächsstoff. Sie scheinen recht erfreut zu sein mal einen Pfadfinder von einem anderen Teil der Landkarte als „special visitor“ zu haben.

Ich musste zwar feststellen, dass diese Zelte von Innen wie Wohnzimmer ausstaffiert wurden (ich rede hier von Teppichen, lila Bärchen-Bettwäsche, Lichterketten und TVs mit Spielkonsolen!), doch denke ich, dass ich nächster Zeit noch ein paar Mal reinschnuppern werde. Es dürfte noch einiges zu sehen und verstehen geben.

 

Juni 14, 2006

Reisebericht

Einsortiert unter: Uncategorized — Fabian @ 4:18 am

Die Tage Rundreise an Amerikas Ostküste sind schnell vergangen, doch man hat wirklich viel gesehen und auch erlebt. Allein schon die Fahrt mit dem Leihwagen über amerikanische Straßen ist ein Abenteuer für Hartgesottene. Nicht nur das Ausschilderung schierer Luxus ist (die wenigen Einzelstücke könnten auch gleich ins nächste Museum gepackt werden), die Straßen an sich, bis tief nach Manhatten hinein, in einem jämmerlichen Zustand sind, und an den Seiten sich Müllsäcke zu Babel stapeln; man kann sogar sein persönliches Hollywood-Abenteuer erleben. Schonmal um Mitternacht herum auf dem Highway von einem Truck gejagt worden? Ein einmaliges Erlebnis! Dummerweise können diese Viecher bei 100 Mp/h noch locker mithalten, und scheinen tierisch Spaß daran zu haben einem den Innenraum mit Fern(flut)licht aus nächster Nähe auszuleuchten….

Doch nach bewährtem KopfOderZahl-Spielen mit reichlich Galgenhumor an Straßengabelungen im Nirgendwo kam man letztendlich auch an.

Erstes Ziel waren die imposanten Niagarafälle an der Grenze zu Kanada. Das Wetter war schön und es war, Wochentag sei Dank, nicht so viel los. Somit konnten wir uns nebst der Schiffstour mit der ‘Maid of the Mist’ zeitlich auch eine Fahrt in die ‘Cave of the Winds’ erlauben. Nah genug waren wir dann letztendlich auch dran: Kleidungsstücke und Kamera mussten dringend getrocknet werden.

Nächster größerer Stop war New York City für 3 Tage, und anschließend Washington DC. Selbstmurmelnd viel zu wenig Zeit. Doch man machte das Beste daraus. Aufs Empire State, Hot Dog am Broadway, Naturgeschichtsmuseum (na die mit den großen Dino Skeletten drin), Central Park, Harlem, Liberty Statue (wenngleich nur aus der Ferne – das Wetter war uns in NY leider nicht gut gesonnen), und und und. In DC haben wir in einem Gewaltakt sogar so ziemlich alles geschafft – viel zu viel um es auch nur anzureißen, doch alles näher beisammen gelegen.

Zu guter Letzt haben wir auf der Rückfahrt den Shenandoha Nationak Park besucht. Wunderschöne Natur, geschichtsträchtig und entspannend.

Ein paar Bilder lasse ich bei Zeiten folgen

Juni 3, 2006

Diploma in der Hand

Einsortiert unter: Schule — Fabian @ 8:43 pm

Mike, Ich

 Mike (l.) und meine Wenigkeit kurz nach der Zeremonie

Was ein pompöser Abschluss des Schuljahres. Die ganze Zeremonie ist äußerst gelungen und hat bei mir auf jeden Fall einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Man kann es kaum treffend beschreiben. Die Schar der Graduierenden wird, nach ausgebigem Rahmenprogramm mit Musik und großen Reden, einzelnd auf die Bühne gerufen, auf der mehren wichtigen Persönlichkeiten die Hand zu schütteln ist. Irgendwo zwischen dem Händeschütteln, Lächeln und Kopfnicken – noch geblendet vom Heraustreten aus dem Halbdunkeln in die Scheinwerfer – bekam man eine Rose und das "Diploma" (wie schon erwähnt, ist dies nicht das Echte).

Das alles unter den Augen von mehreren Tausend Leuten in einer bis zum letzten Stehplatz gefüllten Sporthalle, welche ehrfürchtig und eindrucksvoll auf feierlich geschmückt wurde.

Das Rahmenprogramm beinhaltete Darbietungen des Schul-Chores, sowie einzelnder Schüler; und nebst den Reden des Direktors und weiteren lokalen Politikern, auch Reden zweier Schüler – der Beiden, die die besten Notendurchschnitte ihres Jahrgangs vorweisen können. Mike war einer von ihnen.

Summa sumorum ein Glanzerlebnis, das man nicht missen möchte. Allein deshalb sollte man, wenn schon, ein ganzes Jahr ins Ausland gehen – und nicht nur ein Halbes. 

Juni 2, 2006

Besuch aus der Heimat

Einsortiert unter: Familie — Fabian @ 5:42 pm

Der ersten Vertreter der fernab gelgenen Zivilisation wird heute Abend am Flughafen Cleveland eintreffen. Gegen 18 Uhr werde ich meinen Vater abholen und nach Hause kutschieren (TempPermit sei Dank). Ich hätte mir sonst alle Fingernägel ausgeknabbert, mit dem Gedanken an meinen Vater mitten in Cleveland (eine der Städte mit der höchsten Kriminalitätsrate), ausgestattet mit Schul-Englischkentnissen.

Somit wird es nun deutlich: Das Jahr nähert sich rasand dem Ende.

Jedoch noch nicht unmittelbar, denn mein Vater bleibt nur ein bissl mehr als eine Woche hier. Für die Graduation und eine anschließende Rundreise gen Ostküste. Danach bin ich wieder eine Weile allein in der Wildnis.

Wohl interessant wird jedoch, dass ich nach langer Zeit wieder ins gesprochene Deutsch wechseln muss. In die laut Mark Twain ‘Awful German Language’, zu der er anmerkte:

„[...] enclosed in a parenthesis of its own, with here ore there extra parentheses wich re-enclose three or four of the minor parentheses [...] finally, all the parentheses and re-parentheses are massed togehter between a couple of king-parentheses, one of which is placed in the first line of it – after which comes the VERB, and you find out for the first time what the man has been talking about; and after the verb – merely by way of ornament [...] – the writer shovels in ‘haben sind gewesen gehabt worden sein’ [...] and the monument ist finished…“

Auch wenn dies natürlich übertrieben kritisch ist, wie auch von G. A. Craig angemerkt (erinnert sich wer an sein Buch?), trifft es doch in gewisser Weise den Punkt.

Ich freue mich drauf.

Mai 30, 2006

88°F und steigend

Einsortiert unter: Natur,Tiere — Fabian @ 5:29 pm

Rumple in der Sonne

Auch Rumplestiltskin macht die Hitze zu schaffen

Der Sommer ist da – mit aller Gewalt. Es herrschen Temperaturen um die 88°F (ca 30°C).

Mai 26, 2006

Schulende

Einsortiert unter: Schule — Fabian @ 8:29 pm

Somit wäre es also geschafft.

Seit heute bin ich aus der Schule und habe nun bis zur Graduations-Zeremonie frei.

…ahhhh selig Ausschlafen

Mai 23, 2006

Microsoft zertifizert

Einsortiert unter: Schule — Fabian @ 5:38 pm

Auburn
                    Auburn 

 Als Abschluss an meine IT Klasse bot sich mir die Möglichkeit über das Auburn Career Center ein Zertifikat für Microsoft Office zu bekommen. Ich hatte diese Programmreihe ja nie vorher ernsthaft genutzt, doch war nach diesem Semester recht fit.

Gesagt getan – nun habe ich ein international anerkanntes MOS (Microsoft Office Specialist) Excel Zertifikat in der Tasche, macht sich doch immer schön in Bewerbungen und ähnlichem.

Wenn es die Zeit erlaubt, schließt sich noch ein Zertifikat für Word an.

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